Über Uns
Unsere Geschichte
Manche Geschichten beginnen mit einer Geschäftsidee. Unsere begann mit der Überzeugung, dass fairer Handel neue Perspektiven schaffen kann.
1976 entstand DW-Shop aus einer Initiative der Deutschen Welthungerhilfe am Victoriasee in Kenia. Dort fertigten Fischer während der stürmischen Jahreszeit handgeflochtene Körbe an, um ihr Einkommen zu ergänzen. Damit diese Produkte auch ihren Weg nach Deutschland fanden, wurde eine eigene Handelsplattform gegründet. Aus dieser Idee entwickelte sich DW-Shop.
Was damals mit handgefertigten Körben begann, ist heute eine etablierte Marke für fair gehandelte Damenmode, Accessoires und Heimtextilien. Geblieben ist der Leitgedanke, der uns seit den Anfängen begleitet: Helfen durch Handeln.
Wie alles begann
Die Geschichte von DW-Shop begann bereits 1975 mit den ersten Vorbereitungen. Die offizielle Gründung erfolgte 1976 auf Initiative der Deutschen Welthungerhilfe. Ausgangspunkt war ein Projekt am Victoriasee in Kenia. Während der stürmischen Jahreszeit konnten viele Fischer ihrer Arbeit nicht nachgehen. Um ihr Einkommen zu ergänzen, fertigten sie handgeflochtene Körbe an.
Schnell entstand die Idee, diese Produkte auch in Deutschland anzubieten. Da die Deutsche Welthungerhilfe als Entwicklungshilfeorganisation den Handel nicht selbst übernehmen konnte, wurde eine eigene Handelsplattform gegründet. So entstand DW-Shop – mit dem Ziel, durch fairen Handel zusätzliche Einkommensmöglichkeiten zu schaffen und Menschen dabei zu unterstützen, ihre Lebensgrundlage langfristig zu sichern.
Die ersten Schritte
Die Anfänge waren geprägt von Improvisation und persönlichem Einsatz. Das erste Büro und Lager befanden sich in einer Wohnung in Bonn. Jeder packte mit an – vom Wareneingang bis zum Versand. Zu den ersten Produkten gehörten neben den handgeflochtenen Körben aus Kenia, Batikstoffe aus Indien und Brotfiguren aus Ecuador, die wegen ihrer Zerbrechlichkeit besondere Sorgfalt erforderten.
Den ersten Laden in der Bonner Innenstadt eröffnete die damalige Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Marie Schlei. Das Sortiment wuchs kontinuierlich und mit ihm die Zahl der Produzenten und Kunsthandwerker, mit denen wir zusammenarbeiteten. Mit jedem neuen Produkt und jeder neuen Partnerschaft wuchs DW-Shop kontinuierlich weiter.
Aus einer Idee wird eine Marke
Mit den Jahren entwickelte sich DW-Shop kontinuierlich weiter. Dem ersten Geschäft in Bonn folgten weitere Standorte in Dortmund, Düsseldorf und Bonn-Beuel. Gleichzeitig wuchs das Sortiment stetig. Anfang der 1980er-Jahre umfasste es bereits Alpaka-Pullover und -Strickjacken, Seidentücher, Silberschmuck aus Mexiko, Lederwaren aus Indien, Batiken aus Sri Lanka, Korbwaren von den Philippinen sowie Bilder, Skulpturen und Seidenbilder aus verschiedenen Ländern. Ergänzt wurde das Angebot durch zahlreiche handgefertigte Wohn- und Dekorationsartikel aus Afrika, Asien und Lateinamerika.
Neben Kunsthandwerk und Wohnaccessoires gewann auch die Bekleidung zunehmend an Bedeutung. Auf Damenmode folgten Kinderbekleidung und später Herrenmode. Besonders Produkte aus Alpakawolle prägen das Sortiment von DW-Shop bis heute.
Auch der Versandhandel entwickelte sich kontinuierlich weiter. Auf frühe Prospekte und Leporellos folgte in den 1980er-Jahren der erste Katalog in der heutigen Form. Nach einer Interimsphase in Bonn-Beuel zog DW-Shop 1993 an den heutigen Unternehmensstandort in Königswinter.
Bereit für die Zukunft
Mit dem Umzug nach Königswinter im Jahr 1993 schuf DW-Shop die Grundlage für weiteres Wachstum. Bereits 1994 und 1997 wurde das Lager erweitert, um dem kontinuierlich wachsenden Sortiment und dem steigenden Versandvolumen gerecht zu werden. Im Jahr 2004 kamen zusätzliche Räumlichkeiten für den Einkauf hinzu.
Auch organisatorisch entwickelte sich DW-Shop weiter. Im Jahr 2002 übergab Karin Neumann die Geschäftsführung an Ferdinand Solzbacher, der die weitere Entwicklung des Unternehmens prägte. Der im Jahr 2007 gestartete Onlineshop machte das Sortiment erstmals auch digital verfügbar und ergänzte den etablierten Katalogversand.
Heute ist DW-Shop ein wirtschaftlich eigenständiges Unternehmen mit rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, einem eigenen Designteam und einem klaren Fokus auf fair gehandelte Damenmode, Accessoires und Heimtextilien. Unsere Kollektionen folgen dabei dem Gedanken von Slow Fashion: langlebige Qualität statt schnelle Trends. Gemeinsam mit mehr als 60 Produzenten in Afrika, Asien und Lateinamerika entwicklen wir Kollektionen, die Qualität, zeitgemäßes Design und verantwortungsvolles Handeln miteinander verbinden.
Eine Idee, die bis heute trägt
Seit der Gründung verfolgt DW-Shop ein klares Ziel: Menschen durch fairen Handel neue Perspektiven zu eröffnen. Dieser Gedanke prägt unser Handeln bis heute und ist die Grundlage für alles, was wir tun.
Viele unserer Produzenten bewahren traditionelle Handwerkstechniken, die über Generationen weitergegeben werden. Gemeinsam entwickeln wir Kollektionen, die handwerkliches Können mit zeitgemäßem Design verbinden. So bleibt traditionelles Handwerk lebendig und findet seinen Platz im Alltag unserer Kundinnen. Einige besondere Produzenten und deren Geschichten stellen wir in unseren Projekten vor.
Verantwortung bedeutet für uns mehr als fair gehandelte Produkte. Sie zeigt sich in langfristigen Partnerschaften, gegenseitigem Vertrauen und der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Lieferketten. Unser Anspruch an faire Arbeitsbedingungen begleitet DW-Shop seit den Anfängen und dieser Philosphie bleiben wir treu. Seit 2008 unterstützen uns dabei zusätzlich die Instrumente und Standards von amfori BSCI.
Was 1976 mit handgeflochtenen Körben begann, ist heute eine etablierte Marke für fair gehandelte Damenmode, Accessoires und Heimtextilien. Geblieben ist die Überzeugung, dass verantwortungsvolles Handeln und schöne Produkte zusammengehören.
Häufig gestellte Fragen zur Geschichte von DW-Shop
Wann wurde DW-Shop gegründet?
DW-Shop wurde 1976 auf Initiative der Deutschen Welthungerhilfe gegründet. Ausgangspunkt war ein Projekt am Victoriasee in Kenia, bei dem handgefertigte Körbe durch fairen Handel neue Absatzmärkte in Deutschland fanden.
Warum wurde DW-Shop gegründet?
Die Idee hinter DW-Shop war von Anfang an, Menschen durch fairen Handel neue Einkommensmöglichkeiten zu eröffnen. Statt kurzfristiger Hilfe sollte der Verkauf handgefertigter Produkte langfristige Perspektiven schaffen.
Gehört DW-Shop zur Deutschen Welthungerhilfe?
DW-Shop entstand aus einer Initiative der Deutschen Welthungerhilfe. Heute ist DW-Shop ein wirtschaftlich eigenständiges Unternehmen und führt den Gedanken des fairen Handels unter dem Leitmotiv „Helfen durch Handeln“ weiter.
Welche Produkte bietet DW-Shop heute an?
Heute umfasst das Sortiment fair gehandelte Damenmode, Accessoires und Heimtextilien. Viele Produkte entstehen in Zusammenarbeit mit Produzenten in Afrika, Asien und Lateinamerika und verbinden traditionelles Handwerk mit zeitgemäßem Design.
Mit wie vielen Produzenten arbeitet DW-Shop zusammen?
DW-Shop arbeitet heute mit mehr als 60 Produzenten in Afrika, Asien und Lateinamerika zusammen. Langfristige Partnerschaften und faire Zusammenarbeit bilden dabei die Grundlage der gemeinsamen Arbeit.
Was bedeutet „Helfen durch Handeln“?
„Helfen durch Handeln“ beschreibt den Grundgedanken von DW-Shop. Durch fairen Handel, langfristige Partnerschaften und verantwortungsvolles Wirtschaften möchten wir dazu beitragen, Menschen neue Perspektiven zu eröffnen und traditionelle Handwerkskunst zu fördern.