Nachhaltigkeit
Klimaschutz bei DW-Shop – Konkrete Maßnahmen statt grüner Worte
Klimaschutz beginnt vor der eigenen Haustür. Deshalb betrachten wir nicht nur unsere Produkte und Lieferketten, sondern auch die Auswirkungen unseres eigenen Unternehmensstandorts auf Umwelt und Klima.
Seit vielen Jahren investieren wir in erneuerbare Energien und ressourcenschonende Lösungen. Klimaschutz bleibt jedoch eine dauerhafte Aufgabe. Verantwortungsvolles Handeln bedeutet für uns, die eigenen Auswirkungen transparent zu betrachten und daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten.
Klimaschutz beginnt mit Transparenz
Wir sind überzeugt: Wer über Klimaschutz spricht, sollte die eigenen Auswirkungen zunächst ehrlich messen. Deshalb erfassen wir die CO₂-Bilanz unseres Unternehmensstandorts nach dem international etablierten GHG Protocol Corporate Standard, einem der weltweit am häufigsten genutzten Rahmenwerke für die Bilanzierung von Treibhausgasemissionen.
Dabei berücksichtigen wir sowohl direkte Emissionen aus Heizung und firmeneigenen Fahrzeugen (Scope 1) als auch indirekte Emissionen aus dem zugekauften Strom (Scope 2). Als Grundlage dienen die offiziellen Emissionsfaktoren des Umweltbundesamts für Strom, Gas und Kraftstoffe.
Wichtig ist uns dabei eine transparente Einordnung: Die ausgewiesene Bilanz umfasst ausschließlich unseren Unternehmensstandort. Emissionen entlang der Lieferkette und beim Versand (Scope 3) sind darin nicht enthalten. Weitere Umwelt- und Nachhaltigkeitsdaten veröffentlichen wir jährlich in unseren CSR-Berichten.
Diese ehrliche Bestandsaufnahme hilft uns dabei, Handlungsfelder zu erkennen und konkrete Maßnahmen für mehr Klimaschutz abzuleiten.
Eigener Solarstrom für unseren Unternehmensstandort
Bereits im Jahr 2006 wurde auf dem Dach unseres Firmengebäudes die erste Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 29,8 kWp installiert. Seitdem speist sie den erzeugten Solarstrom vollständig in das öffentliche Stromnetz ein.
Im Jahr 2021 wurde die Solarleistung am Standort um weitere 99 kWp erweitert und zusätzlich um einen Batteriespeicher ergänzt. Die Gesamtleistung unserer Solaranlagen beträgt heute rund 129 kWp.
Photovoltaikanlagen erzeugen die für ihre Herstellung benötigte Energie in Deutschland in der Regel innerhalb von etwa ein bis 1,3 Jahren zurück. Danach liefern sie über viele Jahre Strom mit deutlich geringeren Lebenszyklus-Emissionen als der deutsche Strommix. Ein Batteriespeicher ermöglicht zudem, einen größeren Anteil des erzeugten Solarstroms direkt selbst zu nutzen.
Besonders vorteilhaft ist, dass der zusätzliche Strombedarf der 2020 installierten Klimaanlagen an sonnigen Tagen vollständig durch die eigene Solarstromerzeugung gedeckt werden kann.
Im Jahr 2025 erzeugte die Anlage für den Eigenverbrauch rund 76 MWh Solarstrom. Darüber hinaus speiste die ältere Photovoltaikanlage weitere 14,274 MWh in das öffentliche Stromnetz ein und trug damit zum Ausbau erneuerbarer Energien bei.
Die eingespeisten Strommengen werden in unserer CO₂-Bilanz jedoch nicht angerechnet. Nach den Vorgaben des GHG Protocol fließt dieser Strom in den allgemeinen Strommix ein und kann daher nicht als Emissionsminderung unseres Unternehmensstandorts berücksichtigt werden.
Energie effizient nutzen und Ressourcen schonen
Neben der eigenen Solarstromerzeugung setzen wir auf einen möglichst effizienten Umgang mit Energie. Lager und Verwaltung wurden bis Anfang 2015 vollständig auf LED-Beleuchtung umgestellt, alle übrigen Bereiche am Standort folgten bis Anfang 2016. Im Lager sorgen Bewegungssensoren mit Timer dafür, dass Licht nur dort eingeschaltet wird, wo es tatsächlich benötigt wird.
LED-Beleuchtung verbraucht deutlich weniger Strom als viele konventionelle Leuchtmittel und zeichnet sich zudem durch eine lange Lebensdauer aus. Die Wirkung der Umstellung zeigt sich auch in unseren eigenen Zahlen: Zwischen 2014 und 2016 sank der Strombezug aus dem öffentlichen Netz bereits um rund 24 Prozent.
Die Kombination aus Energieeffizienz und dem späteren Ausbau der Photovoltaik hat den Netzstrombezug weiter reduziert. Während im Jahr 2014 noch rund 240.000 kWh Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen wurden, lag dieser Wert im Jahr 2025 bei rund 70.000 kWh. Das entspricht einem Rückgang von rund 71 Prozent – und das, obwohl seit 2020 zusätzlich Klimaanlagen am Standort betrieben werden. Die Klimaanlagen können nicht nur zur Kühlung, sondern in der Übergangszeit auch zum Heizen benutzt werden.
Zwischen 2025 und 2026 wurden außerdem sechs Ladesäulen für Elektrofahrzeuge installiert. Der selbst erzeugte Solarstrom vom eigenen Dach wird Mitarbeitenden dort über einen vergünstigten Tarif zur Verfügung gestellt und soll die Nutzung von E-Mobilität fördern.
Ressourcenschonender Versand
Auch beim Versand möchten wir Ressourcen möglichst sparsam einsetzen. Deshalb verpacken wir unsere Produkte plastikfrei – unter anderem in Seidenpapier und Wellpappkartons, die mit einer wiederverwendbaren Kordel statt Kunststoffband verschlossen werden.
Weitere Informationen zu unseren Verpackungslösungen und zum Versand finden Sie auf unserer Seite Verpackung & Versand.
Unsere Klimabilanz transparent betrachtet
Wir erfassen die Treibhausgasemissionen unseres Unternehmensstandorts nach dem international etablierten GHG Protocol Corporate Standard. Dabei berücksichtigen wir direkte Emissionen aus der Heizung und firmeneigenen Fahrzeugen (Scope 1) sowie indirekte Emissionen aus dem zugekauften Strom (Scope 2). Die Berechnung erfolgt auf Grundlage der offiziellen Emissionsfaktoren des Umweltbundesamts.
Im Kalenderjahr 2025 verursachte DW-Shop am Standort rund 105 Tonnen CO₂e (Scope 1 und 2).
Wichtig ist uns dabei eine transparente Einordnung: Die ausgewiesene Bilanz umfasst ausschließlich unseren Unternehmensstandort. Emissionen entlang der Lieferkette und beim Versand (Scope 3) sind darin nicht enthalten.
Die 2021 erweiterte Photovoltaikanlage erzeugte im Jahr 2025 rund 76 MWh selbst genutzten Solarstrom. Gleichzeitig wurden rund 70 MWh Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen. Rechnerisch stammten damit mehr als die Hälfte des am Standort verbrauchten Stroms – rund 52 Prozent – aus eigener Solarerzeugung.
Gegenüber einem Bezug des gleichen Stroms aus dem deutschen Strommix konnten dadurch rechnerisch rund 28 Tonnen CO₂ pro Jahr vermieden werden.
Der größte Posten unserer Standortbilanz bleibt jedoch die Gasheizung. Sie verursacht rund 73 Tonnen CO₂e und damit etwa 70 Prozent der bilanzierten Emissionen am Standort. Hier liegt das größte verbleibende Handlungsfeld für weitere Emissionsminderungen.
Klimaschutz ist eine dauerhafte Aufgabe
Klimaschutz ist für uns keine einzelne Maßnahme und kein Zustand, der irgendwann erreicht ist. Wir möchten die Auswirkungen unseres Unternehmens auf Umwelt und Klima kontinuierlich besser verstehen und dort handeln, wo wir selbst Einfluss nehmen können.
Die bisherigen Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz zeigen, dass Veränderungen möglich sind. Gleichzeitig machen unsere Klimabilanz und die noch bestehenden Emissionsquellen deutlich, dass weiterer Handlungsbedarf besteht.
Deshalb verstehen wir Klimaschutz als einen langfristigen Prozess, den wir Schritt für Schritt weiterentwickeln – transparent, faktenbasiert und mit dem Anspruch, uns kontinuierlich zu verbessern. Mehr zum Thema Transparenz können Sie hier lesen.
Häufige Fragen zum Klimaschutz bei DW-Shop
Ist DW-Shop klimaneutral?
Nein, und wir behaupten es auch nicht. Im Kalenderjahr 2025 verursachte der Unternehmensstandort von DW-Shop rund 105 Tonnen CO₂e (Scope 1 und 2). Gleichzeitig deckten wir mehr als die Hälfte unseres Strombedarfs durch eigene Solarenergie und reduzierten den Strombezug aus dem öffentlichen Netz seit 2014 um rund 71 Prozent. Wir arbeiten kontinuierlich daran, Treibhausgasemissionen zu vermeiden und zu reduzieren – beispielsweise durch effizientere Prozesse, den Einsatz ressourcenschonender Materialien und eine möglichst lange Produktlebensdauer.
Wie kann ein Unternehmen Klimaschutz betreiben?
Für uns beginnt Klimaschutz damit, die eigenen Auswirkungen ehrlich zu messen. Auf dieser Grundlage lassen sich konkrete Maßnahmen ableiten, beispielsweise zur Steigerung der Energieeffizienz, zur Nutzung erneuerbarer Energien oder zur weiteren Reduzierung von Emissionen.
Unser Ansatz folgt dabei drei Grundprinzipien:
- Emissionen vermeiden, wo es möglich ist.
- Erneuerbare Energien nutzen und eigene Energie erzeugen.
- Bestehende Prozesse kontinuierlich verbessern.
Kompensationsmaßnahmen können eigene Emissionsminderungen nicht ersetzen.
Wie viel CO₂ verursacht DW-Shop?
Im Kalenderjahr 2025 verursachte der Unternehmensstandort von DW-Shop rund 105 Tonnen CO₂e (Scope 1 und 2). Der größte Anteil entfällt auf die Gasheizung. Emissionen entlang der Lieferkette und beim Versand (Scope 3) sind in dieser Bilanz derzeit nicht enthalten. Deshalb verstehen wir die ausgewiesenen Zahlen als eine transparente Bestandsaufnahme unseres Unternehmensstandorts.
Wie erzeugt DW-Shop eigenen Strom?
Seit 2006 betreibt DW-Shop eine Photovoltaikanlage am Unternehmensstandort. Im Jahr 2021 wurde die Solarleistung erweitert und um einen Batteriespeicher ergänzt. Im Jahr 2025 erzeugten unsere Anlagen rund 76 MWh selbst genutzten Solarstrom. Rechnerisch stammten damit rund 52 Prozent des am Standort verbrauchten Stroms aus eigener Solarerzeugung.
Warum investiert DW-Shop in Photovoltaik?
Photovoltaikanlagen erzeugen über viele Jahre Strom mit deutlich geringeren Lebenszyklus-Emissionen als der deutsche Strommix. Gleichzeitig erhöht die eigene Stromerzeugung die Unabhängigkeit von externen Energiequellen und hilft dabei, den Strombezug aus dem öffentlichen Netz zu reduzieren. Mit dem Ausbau unserer Solaranlagen möchten wir einen konkreten Beitrag dazu leisten, die Emissionen unseres Unternehmensstandorts Schritt für Schritt zu verringern.