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Fächer (2 Artikel)



Fächer – kultige & kunstvolle Kühlung

In Zeiten von Ventilatoren und Klimaanlagen sind Handfächer ein wenig aus der Mode gekommen. Es gibt inzwischen aber wieder Frauen, die den Klassiker für sich neu entdecken. Nicht nur als praktisches Mittel der Kühlung, sondern als stilprägendes Accessoire. So sieht man besonders bei festlichen Anlässen, beispielsweise Hochzeiten, die Damenwelt wieder verstärkt fächeln.

Vom Palmwedel zum Klappfächer

Die Ähnlichkeit zu einem Blatt mit stilisierten Adern kommt nicht von ungefähr. Bei den alten Ägyptern waren es nämlich Bedienstete, die hohen Herrschaften mit Palmwedeln kühle Luft zufächelten. Es dauerte noch ein paar Jahrhunderte, bis sich aus den profanen XXL-Luftzugspendern die heutigen, kunstvollen Taschenfächer entwickelten. Es waren die Japaner, die die meist aus Bambus und aufwändig bemalten Stoffen noch immer benutzte Form erfanden. In Asien wurden die Klappfächer fortan von beiden Geschlechtern benutzt, übrigens nicht nur zur individuellen Kühlung. Sie waren bei verschiedenen Zeremonien unverzichtbar, dienten dazu Schamgefühle zu verstecken oder als Schutzschild zur Abwehr von Angriffen. Auch in Europa waren  sie im 16. Jahrhundert mehr als nur praktische und modische Accessoires. Feinere Damen an den Königshäusern übermittelten mit Fächern beispielsweise kodierte Nachrichten. Es gab im 18. Jahrhundert sogar richtige Fächerschulen, wo die Kunst der nonverbalen Kommunikation gelehrt wurde. Ähnlich verhält es sich beim spanischen Flamenco, bei dem die Teile seit rund 300 Jahren dazugehören. Noch heute werden geheimnisvolle Signale beim Fächeln gesendet. Aktuell sieht man die asiatischen Stücke wieder verstärkt bei traditionellen Tanzveranstaltungen wie dem Wiener Hofball.

Klimatisches Wohlbefinden

Handfächer sind noch immer ein effektives Mittel für klimatisiertes Wohlbefinden. Sie lassen sich zum Transport ganz einfach auf Handtaschenformat zusammenfalten und bei Bedarf aufklappen. Am Strand oder im Schwimmbad spenden sie zudem willkommenen Schatten. Zum Schutz edlerer Modelle gehört eine Tasche zum Lieferumfang dazu. An der grundsätzlichen Konstruktion hat sich nichts geändert. Das Grundgerüst besteht in der Regel aus stabilen und leichten Holzstäben, die mit Stoff bespannt sind. Je nach Herstellungsland werden die Gewebe hochwertiger Produkte handwerklich veredelt. Kunstvoll bemalte Teile stammen zu meist aus Japan oder China, aufwändige Batikarbeiten aus dem indonesischen Raum. Die extravagante Gestaltung führt häufig zu zweckentfremdeter Verwendung als Dekorations-Objekt, etwa als attraktives Wandbild oder extravaganter Lampenschirm. 


Tipps für den Fächer-Kauf

EigenschaftenPraxis
TransportSoll der Fächer im Sommer jederzeit dabei sein, sollte auf eine transportable Größe geachtet werden. Messen Sie Ihre Handtasche vorab aus, ob das ausgewählte Teil zusammengeklappt hineinpasst.
KraftaufwandJe größer das Modell, umso mehr Luft lässt sich fächeln. Allerdings steigt mit der Menge der zu bewegenden Luft auch der Kraftaufwand. Dies ist nicht zu unterschätzen, daher sollten zierliche Frauen entsprechende Formate wählen.
VerwendungBei Fächern, die im Freien als Ersatz für einen Sonnenschirm dienen sollen, ist eine größere Fläche von Vorteil. Als Tanz-Accessoire sind kleine, handliche Fächer klar zu bevorzugen.
ModeStielbewusste wählen zur Garderobe farblich abgestimmte Modelle. Bei festlichen Anlässen kann ein auffälliger Fächer ein gewollter Kontrast sein. In der Freiteit dürfen Sie durchaus aus dem Vollen schöpfen.

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