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Batik: Ein Handwerk mit 1.400 Jahren Tradition

Mit kunstvollen Mustern verzierte Stoffe blicken in Indonesien auf eine sehr lange Tradition zurück. Vermutlich wird die Batiktechnik seit mehr als 1.400 Jahren angewendet und zählt zu den ältesten der Welt. Die Wurzeln von "mbatik", was "mit Wachs schreiben" bedeutet, finden sich auf der Insel Java. Im Laufe der Jahrhunderte verbreitete sich das aufwendige Verfahren Stoffe zu färben landesweit, wobei jede Region Indonesiens mit ganz eigenen traditionellen Motiven aufwartet. Vorwiegend wurde Batik eingesetzt, um Kleidung zu entwerfen. Bis in die 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein konnten viele Muster bestimmten Gesellschaftsschichten zugeordnet werden. In Europa sind Batiken seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannt. Niederländische Kaufleute brachten seinerzeit Kleidungsstücke mit, Wandbehänge kamen erst später in Mode. In Indonesien gelten gebatikte Stoffe noch heute als Kostbarkeiten. Vor allem der Sarong prägt das alltägliche Erscheinungsbild des Inselstaates, ein farbiger Wickelrock, der sowohl von Frauen als auch von Männern getragen wird.

Grundsätzlich werden alle Batiken nach dem gleichen Prinzip gefertigt. Ein Muster wird mit einer Mischung aus Baumharz und Bienenwachs auf dem Stoff aufgetragen und im nächsten Schritt gefärbt. Der Prozess beginnt stets mit hellen Farben und endet mit dunklen Tönen. Abschließend wird das Wachs durch Bügeln oder Auskochen abgelöst und das Design kommt zum Vorschein. Was sich in der Theorie recht einfach anhört, erfordert in der Praxis ein hohes Maß an handwerklichem Geschick. Je nach angewendeter Technik sind etliche Arbeitsschritte erforderlich, bis aus der Idee für die Muster eine kunstvolle Batik entsteht. Bei dem aufwendigsten Verfahren wird das flüssige Wachs mit einem Pinsel oder einem Canting aufgetragen. Letzteres ist ein kleines Kännchen, aus dessen Tülle kontinuierlich Wachs läuft. Der Umgang mit einem Canting setzt langjährige Erfahrung voraus, bis die Linien eines feinen Musters "unfallfrei" nachgezogen werden können. So entstehen Unikate höchster Güte.

Rationeller ist der Einsatz von Stempelblöcken. Herbei wird das Instrument in Töpfe mit heißem Wachs getaucht und das Muster auf den Stoff gedruckt. So lassen sich größere Flächen vergleichsweise schneller für das Farbband vorbereiten. Aber auch diese Technik ist und bleibt zeitintensive Handarbeit. Abgesehen davon stellen alleine die Stempelblöcke wahre Kunstwerke da. Noch heute werden die traditionellen Muster nach überlieferten Techniken per Hammer und feinem Meißel in Kupferplatten getrieben.

Wir vom DW-Shop sind stolz, Ihnen eine feine Auswahl an Produkten anbieten zu können, die in handwerklicher und künstlerischer Hinsicht die Batik-Tradition Indonesiens widerspiegeln. Sie erhalten nicht nur einmalig schöne Unikate, sondern unterstützen mit jedem Kauf den Erhalt des traditionellen Handwerks.
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